Die ältesten Hinweise auf menschliche Bewohner der Ostseeinsel Usedom stammen aus der Altsteinzeit, 10.000 v. Chr. In der Mittelsteinzeit, 7000 v. Chr. fanden sich dann erste größere Besiedlungen und aus der Jungsteinzeit gibt es Funde zur Trichterbecherkultur, das sind Keramikgefäße mit Stichmustern. Schon früh würde die Insel von slawischen Stämmen besiedelt. Die „Urbs Osna“, die slawische Burgsiedlung aus dem 10. Jahrhundert wurde dann um die Jahre 1115-1119 von den Dänen wieder zerstört. Um das Jahr 1125 wurde erstmals der Name „Uznoimia civitas“ erwähnt und beinhaltet möglicherweise das slawische Wort „znoj“ für Strom – umströmt. Dieser Name wurde im Folgenden im wieder abgewandelt in unter anderem Uznoimi, Uznom, Uzdem und schließlich im Jahre 1420 zu Usedum. Daneben erklären regionale Sagen den Namen Usedom mit dem Ausruf „O so dumm!“ Ab 1100 erlang das pommersche Stammesfürstentum eine gewisse Vormachtstellung auf der Insel, die wenig später unter dem Bischof Otto von Bamberg gewaltsam christianisiert wurde. Danach folgten Kreuzritter, in deren Gefolge dann niedersächsische Bauern und Handwerker ins Land strömten. Nach weiteren Unruhen durch die Reformation und dem dreißigjährigen Krieg, starb das pommersche Herzoghaus im Jahre 1648 schließlich aus, die Usedomer Besitzungen wurden zwischen Brandenburg und Schweden aufgeteilt. Bis 1720 war die Insel dann häufig Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen den Brandenburgern und den Schweden, bis sie dann durch den Großen Nordischen Krieges (1700–1721) endgültig an Preußen fiel. Anschließend erfolgte der Bau eines Hafens und die Gründung der Stadt Swinemünde. Nachdem 1806 die Franzosen das Land besetzten, kam es zu neuerlichen kriegerischen Auseinadersetzungen und das Land wurde schließlich wieder preußisch, wonach ein Ausbau der Verkehrswege zu Wasser und zu Lande erfolgte. 1876 wurde Usedom über eine Bogenbrücke mit Drehteil an das Eisenbahnnetz angeschlossen, 1898 dann das Wahrzeichen Ahlbecks, die Seebrücke, und 1933 bei Karnin schließlich die größte Eisenbahnbrücke Europas über die Peene fertig gestellt. Der zweite Weltkrieg brachte neue Wirren, die Wende im Jahre 1989 dann eine Unklarheit über viele Eigentumsverhältnisse, was einen Einbruch im Tourismus mit sich brachte. Nachdem am 1. Mai 2004 Polen der EU beitrat, war der Weg jedoch für neue Kooperationen und grenzüberschreitende Begegnungen bereitet und heute gehört der Urlaub auf Usedom wieder zu den begehrte Sommerreisen, nicht nur bei den Deutschen.
Reisen
Reisen / Kommentare deaktiviert für Auf einer Japanreise die japanische Kultur und Tradition treffen
Japan ist ein Land voller Gegensätze: Während in den modernen Vierteln vieler Millionenstädte die Wirtschaft floriert und Millionen von Touristen jährlich ihr Geld für eine entspannte Japanreise ausgeben, halten viele Japaner an ihren Traditionen fest. Nicht selten treffen sich alte Freunde zu einer traditionellen Teezeremonie im eigenen, japanischen Garten und zu feierlichen Anlässen tragen Japanerinnen noch heute gerne Kimonos oder einen traditionellen Yukata. Einige Geschäftsmänner vertrauen selbst heutzutage noch auf die Unterhaltungskünste so genannter Geishas, während sie bei Tee oder Sake die Geschicke großer Konzerne leiten. Nicht selten können jedoch auch Touristen auf Japanreise die traditionelle Seite des Landes kennen lernen, welche sich im Kontrast zu modernen Bahnhöfen und riesigen Einkaufszentren präsentieren. Tagsüber können Besucher des Landes im besten Fall einer Teezeremonie beiwohnen oder aber eines der zahlreichen Museen Japans besuchen, während am Abend Restaurants mit traditioneller Küche zum Schlemmen und Genießen einladen.
Eine weitere Möglichkeit, auf einer Japanreise freie Zeit entspannt zu verbringen, kann ein Onsen bieten. Dabei handelt es sich um eine natürliche oder unnatürliche heiße Quelle, welche seit Jahrhunderten gerne von Einheimischen zur Erholung genutzt wird. Ein weiteres Highlight, welches sich kein Tourist auf seiner Japanreise entgehen lassen sollte, stellt das traditionelle Kabuki- oder No- Theater dar, welches in Japan seit dem 17. Jahrhundert aufgeführt wird. Noch heute stellen die beiden Theaterformen einen wichtigen Teil der japanischen Kultur dar und erfreuen jährlich unzählige Besucher durch Gesang, Tanz und Pantomime. Besonders im Kabukiza in der Hauptstadt, im Shochikuzu in Osaka und im Minamiza in Kioto können Einheimische wie Gäste des Landes die bekanntesten Aufführungen verfolgen. Ebenfalls aktuell blieb Ikebana, die Kunst des Blumenarrangierens, welche auch noch heute von vielen Japanern beherrscht wird. In manchen Teilen des Landes können sogar Touristen auf Japanreise Ikebana erlernen, indem sie einen entsprechenden Kurs besuchen. Nach einem anstrengenden Tag im Museum, in den Einkaufszentren der Großstädte oder auf den Straßenmärkten der kleineren Provinzen können sich Reisende von Fernreisen Japan schließlich im japanischen Restaurants traditionelle Speisen genießen: Gebratene Nudeln und Sushi gehören ebenso zum „täglich Brot“ der Japaner wie ein Besuch in einer der zahlreichen Nudelsuppenbars. Auch der Genuss des traditionellen Reiseweines, des Sake, darf auf keiner Japanreise fehlen!
Reisen / Kommentare deaktiviert für Die Mallorca Finca als alternative Unterkunft
Viele Urlauber möchten den Mallorcaaufenthalt immer wieder anders und damit abwechslungsreich gestalten. Ein einfacher Strandurlaub ist manchen dabei einfach zu wenig. Mallorca hat ja auch noch andere Seiten. Beispielsweise die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt. Eine Mallorca Finca zu mieten ist dabei eine gute Entscheidung. Schließlich ist niemand so an feste Essenszeiten gebunden, die im Hotel zu erwarten sind. Einen Badeurlaub immer wieder durch Ausflüge zu unterbrechen, garantiert, dass keine Langeweile aufkommt. Dies gilt vor allem auch für Familien mit Kindern. Den Kids immer wieder etwas anderes zu bieten, ist meist unumgänglich um keine Unzufriedenheit aufkommen zu lassen.
Mallorca überzeugt auch im Hinblick auf die kleinen Dörfer im Landesinneren der Insel. Hierher zieht es noch nicht so viele Touristen wie an die Strände. Und so ist es durchaus möglich, das andere Mallorca zu finden. Romantisch und nicht überlaufen. Ein Ferienhaus Mallorca hat also zahlreiche Vorteile zu bieten. Auch einen Abend gemütlich auf der Terrasse zu verbringen gehört dazu. Wie immer man auch die Ferien auf Mallorca gestalten mag, der erste wird in aller Regel nicht der letzte Besuch der Baleareninsel gewesen sein. Dabei lohnt sich der Aufenthalt zu allen Jahreszeiten. Vor allem jedoch im Frühling, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, sind lange Spaziergänge oder Wanderungen zu empfehlen. Selbst eine Radtour ist möglich. Mallorca hat zahlreiche Facetten, die es nur zu entdecken gilt. Der Ruf als pure Partyinsel ist überholt. Heute ist die Insel immer wieder auch Ziel älterer Menschen, die hier die Ruhe und vor allem ein besonders angenehmes Klima schätzen.
Reisen / Kommentare deaktiviert für Ein modernes Märchen vom ökologischen Urlaubsort
Es klingt wie ein schönes und modernes, zugleich aber völlig unrealistisches Märchen. Eine wunderschöne Insel. Abgelegen, aber doch recht gut zu erreichen. Ideal für Urlauber, aber nicht überlaufen. All dies sagt man von El Hierro, der kleinsten Kanarischen Insel. Was hat diese Insel für eine steile Karriere hinter sich. Im Jahre 2002 erklärte die UNESCO El Hierro zum Weltkulturerbe, als mittlerweile dritte Kanarische Insel. Inzwischen existieren konkrete Pläne für ein ehrgeiziges und einzigartiges Projekt. El Hierro soll die erste Insel auf der ganzen Welt werden, die einzig und allein mit erneuerbaren Energien versorgt wird. Damit wäre El Hierro im ökologischen Sinne die Umkehrung der künstlichen Sandinseln vor Dubai.
Es mag noch ein weiter Weg bis dahin sein, doch allein die Tatsache, dass dieses Projekt ernsthaft in Angriff genommen wird, ist ein Sieg für nachhaltigen Umgang mit der Erde. Auch der Tourismus auf El Hierro greift nicht nach den Sternen, die schmucke Luxushotels ordinieren, sondern konzentriert sich auf umweltschonenden Wander- und Individualtourismus. Der Tourismus ähnelt daher dem der Insel La Palma. Ebenso wie auf La Palma Ferienwohnungen wichtiger sind als Hotels, sind auch auf El Hierro Ferienhäuser der erste Anlaufpunkt für Inselgäste. So widersprüchlich es klingen mag, El Hierro und La Palma profitieren von touristisch gesehen ungünstigen Startbedingungen. Die Kapazitäten beider Inseln sind recht begrenzt, zudem fehlt es ihnen an den primären Requisiten gut frequentierter Urlaubsorte: Badestrände und viel Platz. So kam es erst gar nicht dazu, dass El Hierro und La Palma für den Massentourismus entdeckt und aufbereitet wurden. Sie sind bis heute Urlaubsziel weniger, dafür anspruchsvoller Urlauber, die verantwortungsbewusst mit ihrer Umgebung umgehen. Das macht die beiden Inseln, insbesondere aber El Hierro zu einem leuchtenden Beispiel für modernen, umweltbewussten und nachhaltigen Tourismus, der nichts vom klischeebeladenen Einsiedlerurlaub weltfremder Ökofreaks gemeinsam hat. Sicherlich kann man dies auch als Vorbild für andere Regionen sehen.
Mittlerweile dürfte das Urlaubsgebiet in der Mosel-Region bei den allermeisten bekannt sein. Ertönt der Name, haben die meisten Menschen sogleich eine ganz bestimmte Vorstellung über diese Region: Rebstöcke und Wein von bester Qualität. Mit dieser Vorstellung liegen die meisten Leute auch nicht ganz falsch, denn die Weinstöcke längs der Mosel verfügen über eine sehr lange Tradition des Weinbaus. Und so sehr man diese Tradition auch anpreisen mag, an der Mosel hat man ganz gewiss noch mehr zu bieten: Immer wieder ist auch die Rede von der dortigen Gastfreundlichkeit der ansässigen Menschen und ebenso von dem hinreißenden Naturschauspiel, dass die Mosel zeigt. Steht der Entschluss für einen Urlaub an der Mosel fest, braucht man sich auch nicht mehr um allzu viel zu sorgen. Beschauliche Mosel Pensionen gehören hier zum täglichen Leben dazu – die Mosel ist eben nicht erst seit gestern ein Tourismusgebiet. Spätestens am zweiten Tag des Urlaubs kann man sich der Mosel nicht entziehen: Vielleicht wird man sich am zweiten Tag sofort auf eine dieser arrangierten Kurztrips auf den bekannten Schiffen begeben, die einen auf eine Reise die Mosel herunterführen. Hier kann man in geselliger Runde mit Kaffee und Kuchen sehr schön die Moselufer wie auch die gesamte Natur beobachten. Wenn einem diese Art die Mosel zu erkunden nicht zusagt, sollte man es einmal auf anderen Wegen versuchen. Zum Beispiel mietet man sich ein Kanu-Boot und nimmt das Steuer und die Ruder selbst in die Hand, kann dann die Mosel nach seinem eigenen Belieben erkunden. Am Ende des Tages kann man die oben beschriebenen Mosel Pensionen aufsuchen. Mit ziemlicher Sicherheit kann man hier den einen oder anderen schönen Abend in geselliger Runde in der Mosel Pension verbringen und dabei die beschauliche und besondere Art der Moselaner kennenlernen. Ein Kurztrip oder gar längerer Urlaub lohnt sich hier!
