Tee

Teekanne aus Steingut

Posted by admin on Oktober 26, 2010
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Eine Steingut Teekanne eignet sich hervorragend um Tee auf eine traditionelle Weise zuzubereiten. Die ersten Steingut Teekannen wurden in China aus dem violetten Ton der Yixing-Region hergestellt. Eine Yixing Teekanne aus Steingut hat keine Glasur, auch nicht an der Innenseite, ist darum porös und nimmt den Geschmack des Tees an. Nachteil bei dieser Steingut Teekanne ist daß, Wer regelmäßig verschiedene Sorten Tee trinkt, für jede Teesorte eine separate Teekanne braucht.

Die Briten haben ebenfalls eine eigene Sorte Teekannen aus Steingut. Die Briten sind ein Volk von Teetrinkern, in der Vergangenheit war es für die meisten Briten jedoch sehr schwierig um sich eine chinesische Teekanne kaufen zu können. Chinesische Teekannen waren für die meisten Leute unerschwinglich und man nam seine Zuflucht darum  zu Steingut Teekannen aus eigener Fabrikation.

Die ersten britischen Steingut Teekannen wurden aus britischem Ton hergestellt. Steingut ist porös und eine Steingut Teekanne ohne Glasur wird den Geschmack des Tees annehmen und von innen verfärben. Steingut hat vor dem Glasieren ein weißes, kalkiges Aussehen und wird bei einer relativ niedrigen Temperatur im Ofen gebrannt wodurch es seine Farbe bekommt.

Nach der Teekanne aus Steingut kam die Teekanne aus Steinzeug. Steinzeug ist sehr schwer und dicht, langlebig und widersteht extremen Temperaturen. Steinzeug wird, abhängig von der Zusammensetzung der Masse, bei etwa 1.200-1.300 Grad gebrannt und ist auch ohne Glasur nahezu wasserdicht und nicht porös. Sowohl Steingut als auch Steinzeug kann man in Handarbeit auf einer Töpferscheibe oder in Massenproduktion herstellen.

Heutzutage gibt es alle möglichen Sorten Teekannen und man hat die Wahl aus einer Teekanne aus Glas, einer Teekanne aus Edelstahl, Porzellan, Gußeisen und natürlich auch noch immer Steingut und Steinzeug. Welche Sorte Teekanne man verwendet hängt im allgemeinen von der Person und der verwendeten Teesorte ab. Ein moderner, gewöhnlicher Teetrinker wird wahrscheinlich eher eine leicht zu reinigende Teekanne aus Glas oder Porzellan oder eine Edelstahl Teekanne verwenden. Echte Teekenner und Liebhaber von chinesischem grünen Tee werden ihren Tee wahrscheinlich eher aus einer authentischen Yixing Steingut Teekanne trinken wollen. Aber welche Sorte Teekanne man auch bevorzugt, alle Sorten sind heutzutage überall leicht erhältlich.

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Der Ginkgo Baum

Posted by admin on Juni 24, 2010
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Der Ginkgo Biloba Baum, kurz Ginkgo Baum, ist ein altbekanntes Heilkraut, hat in China, Korea und Japan eine lange Geschichte als Heilmittel und wird auch bei Uns zunehmend populärer. Botanisch betrachtet ist der Ginkgo Baum ein lebendes Fossil aus der Zeit der Dinosaurier und besteht seit ca. 270 Millionen Jahren. Damals gab es wahrscheinlich nocht mehr Sorten an Ginkgo Bäumen aber, bis auf den Ginkgo Baum, sind Alle davon ausgestorben.

Die Besonderheiten des Ginkgo Biloba Baumes sind sehr interessant. Ein Ginkgo Baum wird 20-50 Meter hoch mit einem bis zu 8 Meter dicken Stamm. Die größen Exemplare findet man in seinen Herkunftsländern in Asien. Seine Wurzeln sind ebenfalls sehr lang und verhindern ein Umwehen bei starkem Wind.

Die Blätter des Ginkgo Baumes sind ebenfalls einzigartig in ihrer Art. Wissenschaftler konnten bis jetzt keinerlei Verwandschaft der Ginkgo Blätter mit Blättern anderer Samenpflanzen entdecken. Die Blätter haben die Form eines Fächers mit Blattvenen Die sich über das Blatt ausbreiten und verzweigen, jedoch ohne sich irgendwo, an einem bestimmten Punkt, wieder zu vereinen. Die Größe der Blätter beträgt etwa 5-10 cm, bis auf einige Ausnahmen mit einer Größe von bis zu 15 cm. Zudem sind die heilsamen Wirkstoffe von Ginkgo in den Blättern enthalten und man kann daraus eine Ginkgo Tee oder einen Ginkgo Extrakt zubereiten.

Ginkgo Biloba ist zweigeschlechtlich, bzw. besteht aus männlichen und weiblichen Bäumen. Den Unterschied zwischen Beiden sieht man nur während ihre Blüte. An den männlichen Ginkgo Bäumen wachsen kleine Pollenzapfen und die weiblichen Blüten enthalten zwei Samenanlagen. Nach der Bestäubung wächst in zumindest einer Samenanlage ein 1,5-2 cm großer Samen. Weltweit gibt es mehr männliche als weibliche Ginkgo Bäume. Die Früchte des weiblichen Ginkgo Baumes verbreiten einen übelriechenden Geruch und Dies ist der Grund warum man männlichen Bäumen den Vorzug gibt.

Der Ginkgo Baum wird schon seit Jahrhunderten genutzt, einerseits als Zutat bei verschiedenen Lebensmittel und andererseits zur Zubereitung von heilkräftigem Kräutertee. Desweiteren gibt es heutzutage auch Ginkgo Extrakte, Kapseln und Tinkturen.

Im Rohzustand enthalten Ginkgo Blätter giftig Ginkgolsäuren Die starke allergische Reaktionen auslösen können. Darum Vorsicht beim Konsumieren von Ginkgo Tee. Viele Teesorten mit Ginkgo überschreiten die gesetzlich zugelassenen Grenzwerte für Ginkgolsäuren. Ginkgo Blätter zur Herstellung von konzentrierten Extrakte müssen darum erst verarbeitet und die Ginkgolsäuren entfernt werden.

Alles in allem ist der Ginkgo Baum eine einzigartige Pflanze und es gibt kaum ein Naturheilmittel Das so gründlich untersucht wurde wie die Wirkstoffe von Ginkgo Biloba.

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Tee – für Kenner und Geniesser

Posted by admin on April 08, 2009
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Wenn die Wärme auf sich warten lässt, verkrümeln wir uns mit einer heißen Tasse Tee vor dem Kamin und denken an angenehmere Zeiten die hoffentlich bald eintreten. Nun kann der Freund der Cholerik sich seiner Wut über das unzufriedenstellende Wetter widmen oder er schon das angeschlagene Nervenkostüm und lernt hin zu nehmen was er ohnehin nicht ändern kann. Im Leben gibt es so viel von dem wir uns aus der Fassung bringen lassen aber solche Nichtigkeiten sollten einfach nicht dazu gehören. Das Wetter wird immer eine Kraft der Natur sein das sich unserer Macht entzieht und gerade aus dem Grund sollten wir uns doch lieber mit ihm anfreunden anstatt dagegen anzukämpfen. Wenn es kalt ist dann ist es eben kalt und man kann sich dann entweder einen leckeren Tee machen oder sich in den Garten stellen und den Wind anbrüllen bis man sich eine lästige Erkältung holt.
Der Sommer kann ja nicht mehr lange auf sich warten lassen und dann kann man sich wieder auf das Grillen und Parties im Garten konzentrieren. Dann kann man sich einen fruchtigen Cocktail gönnen und den Tee solange bis wieder kältere Tage anbrechen zurück in den Küchenschrank stellen.
Es ist doch auch irgendwie traurig wenn man nie die positiven Seiten des Lebens sieht und seine Zeit damit verschwendet einfach immer nur schlecht gelaunt zu sein. Auch unser Umfeld dankt es uns wenn wir solche Dingen offen und positiv entgegen blicken und es nicht mit schlechter Laune anstecken.
Wenn es kalt ist probieren wir eben jeden Tag eine neue Sorte Tee aus und wenn es warm ist dann tanken wir die Sonnenstrahlen und fangen schon mit der Weihnachtsplanung an.
Aufregen werden wir uns noch unser ganzes Leben und wenn wir es zulassen dann bekommen wir davon ganz schnell den ein oder anderen Kopfschmerz oder ein Magengeschwür.
Dann kann auch der allerbeste Tee nichts mehr ausrichten.

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